Betriebsrenten in Gefahr?

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      Betriebsrenten in Gefahr?

      Ein wichtiger Eckpfeiler der Alterssicherung ist die betrieblicher Altersvorsorge. Die Betriebsrente wird aber immer geringer. Ursache: Die angekündigten Überschussbeteiligungen schrumpfen, weil die Zinsen auf Rekordniedrigniveau sind.
      Seit Jahren haben Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf die "selbstfinanzierte" Altersvorsorge, bei der ein Teil des Gehaltes fürs Alter angespart wird. Dabei erledigt der Arbeitgeber die Zahlungen und ist auch Vertragspartner des Anbieters. Manche Betriebe zahlen auch freiwillig Zuschüsse zur betrieblichen Altersversorgung. So ergibt sich bei Erreichen des Renteneintrittes ein "Aufschlag" auf die staatliche Altersrente, den Viele für das Alter mit einkalkulieren. So die Theorie.
      In der Praxis sieht es allerdings anders aus. Aufgrund niedriger Zinsen - auch für die sicheren Staatsanleihen, deren Verzinsung seit 2003 von fünf auf gerade mal 1,2 Prozent gesunken sind - erwirtschaften die Pensionskassen deutlich weniger. Daher möchten mehr und mehr Arbeitgeber niedrigerer Betriebsrenten durchsetzen. Bereits in der Vergangenheit haben Unternehmen wie Daimler, Siemens und Allianz die Renten reduziert. Bei der Lufhansa steht eine Reduzierung an.
      Information:
      Es gibt drei Arten der betrieblichen Altersversorgung.
      1. Bei der Nettoentgeldumwandlung werden die Beiträge zur Altersvorsorge nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen gezahlt. Die staatliche Förderung wirkt wie eine Steuerfreistellung. Nachteil: Versteuerung der Leistungen im Alter.
      2. Für die Bruttoentgeldumwandlung werden Beiträge aus dem Bruttogehalt eingezahlt. Der Staat fördert also durch eine Reduzierung der Steuern und Sozialabgaben. Nachteil: Auch hier müssen die Leistungen später, wenn auch mit einem niedrigeren Steuersatz, versteuert werden.
      3. Die Pauschalversteuerung galt nur für Verträge, die bis Ende 2004 abgeschlossen wurden. Dabei wurden die Beiträge pauschal mit 20 Prozent besteuert. Da dies aber eine so genannte "vorgelagerte Besteuerung" war und vom Bundesverfassungsgericht bestimmt wurde, dass Alterseinkünfte nachgelagert zu versteuern seien, wurde dieses Methode der Altersvorsoge Anfang 2005 eingestellt.
      Tipp:
      Beim Wechsel des Arbeitgebers ist die Mitnahme der betrieblichen Altersversorgung möglich, sofern alter und neuer Arbeitgeber zustimmen. Sollte der neue Arbeitgeber nicht einverstanden sein, ist es unter Umständen ratsam, den Versorgungsvertrag beitragsfrei zu stellen. Hinweis: Bei der Übertragung können Kosten entstehen, die der Arbeitnehmer zu tragen hat.
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      Zur Berechnung der stattlichen Förderung: ihre-vorsorge.de/rechner-co/foerderrechner.html
      Quelle: ZDF.de
      So ist das. Da werden mit Milliardenbeträgen Banken und andere Zocker vor der Pleite geschützt. Mit niedrigen Zinsen denselben das Geld zu Niedrigstkonditionen in den Rachen geworfen. Und wer zahlt? Wie immer Otto-Normalbürger. Die Gegenrechnung ist einfach: Keine Zocker => höhere Zinsen => mehr Rente
      :homer: "Du Bart, halte mal das Lenkrad. Ich muss mich an zwei Stellen gleichzeitig kratzen."
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