Gesundes Essen gleich Verzicht?

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      Gesundes Essen gleich Verzicht?

      Mich würde mal interessieren, wer von euch die eigene Ernährung umgestellt hat? War es schwer?
      Ich denke zwar, dass ich größtenteils schon gesund esse, aber dann doch immer noch zu häufig mal hier was nasche, eine Pizza zu viel esse oder Gemüse "vergesse".
      Auf der anderen Seite finde ich es auch doof, mich deswegen schlecht zu fühlen, ich sollte doch essen können, was ich will.
      Wie seht ihr das? Bedeutet gesundes Essen für euch Verzicht?
      Sagen wir mal so, es ist nicht immer leicht strikt dabei zu bleiben aber mit etwas Disziplin geht das :D Ich habe aus gesundheitlichen Gründen angefangen mich gesünder zu ernähren und fettiges sowie süßes stark zu reduzieren (so ganz gehts dann aber doch nicht). Verzicht würde ich nicht sagen. Auch gesunde Nahrung kann ein reinstes Vergnügen sein, wenn man es nach seinen Vorstellungen vorbereitet (Mit Gewürzen, etc). Hin und wieder mal zu sündigen, sehe ich als nicht zu tragisch. Doch muss man auch fairerweise sagen, dass wir ja nicht nur allein daran schuld sind. Geht man heute in den Supermarkt, wird man ja fast nur noch von ungesundem Zeug angelächelt, wohingegen Obst und Gemüse oft noch im extrem unreifen Zustand verkauft wird und da vergeht mir dann gelegentlich auch die Lust an Gesunden. Natürlich endet es dann daran, dass man doch lieber zum Schokoriegel greift als zu der geschmacklosen Birne, die hart ist und nur wenig Geschmack hat.

      Zu deiner Frage: Als Verzicht sehe ich das schon irgendwie, dennoch sollte uns klar sein, dass wir im Leben nicht immer nur alles haben können und keine Konsequenzen fürchten müssen. Manchmal muss der Mensch auch verstehen das Verzicht dazu gehören sollte um ausgeglichen zu sein. Die Gesundheit wirds Danken.

      Kleiner Tipp noch. Wenn ich schon sündige, dann schaue ich trotzdem auf Qualität und gescheite Zutaten: Bedeutet dass ich explizit einen großen Bogen um Pestizide, Palmöl, Glukose-Fruktose-Sirup, künstliche Aromen und irgendwelche Zusatzstoffe mache. Befasst man sich genauer mit solchen Zutaten, kommen doch erschreckende Studien und Wahrheiten ans Licht (krebserregend, begünstigt Alzheimer und Artritis, etc...). Im Nachhinein eigentlich ein Verbrechen, was man uns da zu essen vorsetzt. Und diese Zutaten sind bedauerlicherweise nicht selten in unseren Lebensmitteln
      Ich kann da nur zustimmen! Auch ich musste der Gesundheit wegen, meine Ernährung umstellen und auf die Menge meiner Kohlenhydrate achten bzw überwiegend darauf verzichten. Das war besonders am Anfang ganz schön schwer. Ich musste mich komplett umstellen und auch für meine Familie dann immer doppelt Kochen, da die natürlich nicht auf diesen "Luxus" verzichten wollten. Ich habe viel mit Gemüse gearbeitet und mir z.B. Spagetti aus Zuchini gemacht, das war super lecker. Nach einer Weile habe ich mich aber echt nach richtiger Pasta gesehnt... :whistling:
      Jetzt bin ich nicht ganz so streng wie am Anfang und gönn mir 2 Mal die Woche eine leckere Lasagne oder Pasta. Allgemein ernähre ich mich aber auch sehr gesund und esse viel Gemüse und Obst. Da ich nicht so der Süßigkeiten-Fan bin, hatte ich da noch nie Probleme mit. Wenn ich nasche, dann jedoch sehr ausgewählt und eher gesündere Alternativen wie Power-Balls aus Datteln, Kokos und Kakao etc. :thumbup:
      Ich persönlich esse nicht wirklich richtig gesund, aber ich habe mich ein wenig umgestellt. Nämlich genau soweit, bis ich gemerkt habe, dass es mir und meinem Körper viel besser damit geht. Ich esse auch trotzdem noch Pizza und einige fettige Gerichte, aber mische öfter auch gern mal Salate oder fettarme Gerichte unter, sodass es sich die Waage hält. ;)

      Turbohans schrieb:

      Mich würde mal interessieren, wer von euch die eigene Ernährung umgestellt hat? War es schwer?
      Ich denke zwar, dass ich größtenteils schon gesund esse, aber dann doch immer noch zu häufig mal hier was nasche, eine Pizza zu viel esse oder Gemüse "vergesse".
      Auf der anderen Seite finde ich es auch doof, mich deswegen schlecht zu fühlen, ich sollte doch essen können, was ich will.
      Wie seht ihr das? Bedeutet gesundes Essen für euch Verzicht?


      Ich würde mich an deiner Stelle einfach alle 12 Monate mindestens einen Lebensmittelunverträglichkeit-test unterziehen. Unser Körper ändert sich ja mit der Zeit, und deshalb sollte man das auch alle 6 Monate machen.. Ich habe dadurch erfahren, das zum Beispiel Rotwein ganz gut für meinen Körper ist, trinke seither in Glas pro Tag und fühle mich viel besser. sollte jeder testen!!!

      Siehe hier lebensmittelunvertraeglichkeiten.de/
      Gesund bedeutet für mich auf jeden Fall nicht Verzicht, sondern ausgewogen. In Maßen kann man sich alles gönnen. ich achte einfach sehr bewusst darauf, viel (regionales) Gemüse zu mir zu nehmen, wenn ich aber mal Lust auf Schokolade habe, dann gönne ich mir gerne ein Stück Zartbitter - das reicht mir dann auch. Ohne Verbote fällt es mir viel leichter, mich gesund zu ernähren.
      Nein, meiner Meinung nach muss das nicht einhergehen. Denn man kann sich auch wenn man sich gesund ernährt hin und wieder mal etwas gönnen.

      Vor allem kann man gewisse leckere Süßigkeiten und Speisen gesünder herstellen. So kaufe ich Pommes beispielsweise nicht bei McDonalds, sondern mache sie nach dem Rezept von
      chipsselbermachen.de/backofen/ komplett selbst.

      Also ich denke nicht, dass gesundes Essen gleich etwas mit Verzicht zu tun hat.
      Ich glaube, dass in meinem Fall bedeutet gesundes Essen auf keinem Fall Verzicht. Es gibt so viele Möglichkeiten um gesundes und auch leckeres Essen zu vorbereiten und wenn man mehr bewusst kocht, dann experiment mach auch mit vielen neuen Zutaten und Gerichten. Für mich ist einfach das gesundes essen einen Abenteuer nicht Verzicht ;)
      Hallo,
      ich habe zwar eine Ernährungsumstellung gemacht, aber nicht in der Richtung, dass ich jetzt nur Gemüse und gesunde Lebensmittel esse.
      Bei mir war es so, dass ich früher selten gekocht habe und meistens Essen bestellt habe, was natürlich oft ungesundes Essen wie Pizza oder Burger war.
      Meine Ernährungsumstellung habe ich in der Richtung gemacht, dass ich jetzt selbst mein Essen koche und ich muss sagen, dass es mir mit der Zeit immer mehr Spaß macht. Momentan probiere ich die traditionelle Deutsche Küche aus. Vor ein paar Tagen habe ich mir eine Spätzlepresse gekauft und möchte zum ersten Mal Spätzle machen. Bin gespannt, ob es klappen wird. :)
      LG
      Meine Frau und ich sind Vegetarier, wir essen täglich, aber wenig (Bio-)Käse, hin und wieder Eier, die wir beim Nachbarn kaufen, viel Gemüse, Obst, Kerne, Samen, Nüsse, Trockenobst, Vollkornprodukte usw. Ich bemühe mich, abwechslungsreich zu kochen, und wir hatten noch nie das Gefühl, damit auf irgendetwas zu verzichten. Hin und wieder essen wir auch Süsses, das wir bei einem Biobäcker und -konditor aus der Nähe kaufen, und ich meine, gute, abwechslungsreiche Küche und Verzicht müssten inkompatibel sein.
      Bei mir ist das so, dass ich es mir "so einfach wie möglich" machen will. Das ist eine Methode, welche bei mir in letzter Zeit schon so einiges verändert hat. Das heißt beispielsweise, dass ich mich erst gar nicht der Versuchung aussetze, weil ich einfach keinen Süßkram mehr kaufe. Außerdem koche und entdecke ich immer wieder gesunde Gerichte, auf welche ich mich dann auch freue. Habe mir vor zwei Wochen beispielsweise Flohsamen gekauft, welche sehr gesund sind und unter anderem gegen Verstopfung und hohen Blutzuckerspiegel helfen. Wenn das gesunde Essen lecker ist, macht das eine gesunde Ernährung auch schon viel einfacher. Wenn ich Lust auf etwas Süßes habe, greife ich auch erst Einmal zu orange oder einem Apfel und trinke auch viel Wasser dazu. Oft reicht das auch schon aus. Natürlich heißt das nicht, dass ich "perfekt" bin, aber ich ernähre mich schon besser als noch vor ein paar Monaten.