Milliarden Nutzerdaten geklaut und wie reagiert Yahoo

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Milliarden Nutzerdaten geklaut und wie reagiert Yahoo

      Da gibt der US-amerikanische IT-Riese im August diesen Jahres bekannt, dass in 2014 rund 300 Millionen Kundendaten gehackt wurden. Aber damit nicht genug. Gestern teilt das Unternehmen mit, dass bereits 2013 weitere Daten wie Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtstage und "unkenntlich gemachte" Passwörter von über 1 Milliarde Usern kopiert wurden.
      Der Gedanke an sich ist ja schon schlimm genug. Viel befremdlicher finde ich, dass diese Informationen erst Jahre später an die Öffentlichkeit kamen und somit auch viel zu spät eine Kundeninformation erfolgte.
      Die folgenden zwei Screens zeigen, wie die Kundeninformation erfolgt. Speziell aber der zweite Bildschirm in englische Sprache ist gelinde gesagt ein Unverschämtheit. Gut, ich bin des Englischen mächtig und habe keine Verständnis-Probleme. Aber wie viele deutschsprachigen Yahoo-Kunden verstehen Englisch gar nicht oder nur rudimentär.
      Man scheint seitens Yahoo den Ernst der Lage nicht verstanden zu haben oder aber die deutschsprachigen Kunden nicht informieren zu wollen. Was mich dazu gebracht hat, meinen Account auf ewig zu löschen. Aber nicht bevor ich mir einen neuen Account zugelegt habe. Und dieser Account ist bei einem deutschen Email-Provider mit Servern in Deutschland und echter Verschlüsselung sowie weiteren Sicherheitsmerkmalen. Da bin ich auch gerne bereit, einen Euro im Monat zu zahlen. Zumal das Ganze auch noch werbefrei ist.
      Hier mein Tipp. Nur für Euch: Posteo.de Schau euch dort mal um.




      :homer: "Du Bart, halte mal das Lenkrad. Ich muss mich an zwei Stellen gleichzeitig kratzen."